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Neue Ausgabe der Berliner Blätter - Tagungsband 2012

+++ neu erschienen +++

Berliner Blätter 67/2014
Objekt, Bild und Performance
Repräsentationen ethnographischen Wissens
Herausgegeben von Beatrix Hoffmann und Steffen Mayer

Die durch die postkoloniale Kritik offengelegte Krise der Repräsentation stellt seit rund 25 Jahren eine existenzielle Herausforderung in der Vermittlung (ethnologischer) ethnographischer Inhalte dar. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren anhand von Filmen, Objekten und Performances die aktuelle Relevanz postkolonialer, multiperspektivischer und partizipativer Konzepte für die Arbeitspraxis ethnographischer Vermittlung. Sie stellen neue Formen und Orte der Repräsentation vor und fragen nach deren demokratischem Zugang sowie subversiven und widerständigen Nutzungsmöglichkeiten.

Erschienen im Panama-Verlag

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Willkommen

Die Gesellschaft für Ethnographie e. V. (GfE) wurde 1990 gegründet als übergreifende Plattform für die vielfältigen ethnologischen Fachdisziplinen und ihre genuinen Praxisfelder – von der Volks- und Völkerkunde über Europäische Ethnologie und Empirische Kulturwissenschaft bis zu den Cultural Studies. Die Entstehungszeit der Gesellschaft  markiert auch einen historischen Einschnitt für die Fachgeschichte: Ethnolog/innen aus Ost und West treten in einen neuen Dialog.

An den vielfachen lokalen, disziplinären und historischen Schnittstellen von Wissenschaft und Museumsarbeit leistet die GfE heute einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Ethnographie in Lehre, Forschung und Öffentlichkeit. Dabei nimmt sie auch benachbarte Fachwissenschaften und ihre ethnographischen Praxen in den Blick.

Ihrem doppelten Selbstverständnis als berufsständische Vereinigung und transdisziplinäre Mittlerin kommt die GfE im Rahmen von Tagungen und Fachbegegnungen sowie als Mitherausgeberin der ethnographischen Fachzeitschrift Berliner Blätter nach. Neben ihren Mitgliedern bietet sie auch Studierenden und Absolvent/innen ein Forum für den Austausch und die Präsentation eigener Arbeiten.